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Die buddhistischen Wege

Während seiner etwa 45-jährigen Lehrzeit gab Buddha den unterschiedlichsten Menschen Erklärungen und Ratschläge, wie sie ihr Leben nutzen können, um Schwierigkeiten zu beseitigen und dauerhaftes Glück zu erlangen.

Da sich Buddhas Aussagen stets auf die gegebene Lage bezogen und die persönlichen Einstellungen, Voraussetzungen und Fähigkeiten seiner Schüler berücksichtigten, resultierte daraus eine äußerst vielfältige und umfassende Sammlung buddhistischer Lehren. Obwohl von Buddha selbst niemals unterteilt, bildeten sich unterschiedliche Wege oder "Fahrzeuge" für geistige Entwicklung heraus, in denen jeweils andere Zugänge und Methoden im Vordergrund stehen. Unter den verschiedenen üblichen Einteilungen in zwei, drei oder auch neun Wege bezieht sich die hier vorgestellte Dreiteilung in Theravada, Großen Weg und Diamantweg in erster Linie auf die Schwerpunkte, die in der Meditationspraxis gelegt werden. Aber unabhängig davon, welche Einteilung man verwendet, ist es wichtig zu verstehen, dass es sich nie um Gegensätze handelt, sondern um verschiedene Zugänge, die sich gegenseitig ergänzen und aufeinander aufbauen.


Theravada (Schule der Ältesten, Kleiner Weg bzw. Kleines Fahrzeug)

Ayya Khema
Eine sehr bekannte Vertreterin des Theravada in Deutschland war Ayya Khema (gest. 1997).

Mahayana (Großer Weg bzw. Großes Fahrzeug)

Dalai Lama
Bekanntester Vertreter: S.H. der 14. Dalai Lama

Vajrayana (Diamantweg)

Dalai Lama
Von links nach rechts: Pandito Hambo Lama, höchster Lama von Russland (Burjatien), Lama Ole Nydahl (bekanntester Vertreter des Diamantweg-Buddhismus im Westen) und der S.H. der 17. Gyalwa Karmapa Trinley Thaye Dorje (Oberhaupt der Karma Kagyü Linie aus Tibet)

Zen

Dalai Lama
Bekannter Lehrer: Thich Nhat Hanh

Quellen: Buddhismus und Schule, Wikipedia.de, Deutsche Buddhistische Union (DBU)